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Der Kampf zwischen Herz und Verstand

Der Kampf zwischen Herz und Verstand

Wie das Leben funktioniert

Lustige Überschrift, oder? :o) Keine Angst, ich will Euch nicht erzählen, wie das Leben funktioniert. Das könnte ich ja auch gar nicht. Jeder von uns lebt sein eigenes Leben. Zumindest sollte es so sein. Ansonsten wäre es doch schlimm, weil man womöglich am Ende seiner Tage auf sein Leben zurückblickt und denkt, scheiße Mann, was hab ich getan? All meine Träume, all das, was ich mir gewünscht habe. Wo ist es geblieben? Ich habe es nicht gelebt. Warum? Weil ich immer lieb sein wollte, es anderen recht machen wollte, die Erwartungen meiner Eltern und der ganzen Gesellschaft erfüllen wollte? Was immer die Beweggründe sind. Jeder muss für sich selbst entscheiden, inwieweit er sich von den Wünschen und Erwartungen der anderen frei machen kann und will, um sich auf zu machen auf seinen ganz eigenen Weg. Das ist bestimmt nicht leicht, aber Chris und ich wissen, dass es sich lohnt. Es macht frei. Und vor allem glücklich. Das zumindest können wir bestätigen :o)

Denn, es gab mal diesen einen Moment vor nunmehr rund 7 Jahren, an dem ich ziemlich traurig war, weil die Situation auch einfach traurig war, da jemand uns sehr Nahestehender in Koma lag und die Ärzte nicht wussten, ob seine Tage nun schon gezählt wären… in dieser Situation dachte ich an mein eigenes Ende und fragte mich, was passieren würde, wenn ich auf mein Leben zurückblicken würde. Wären da genügend Momente, auf die ich stolz sein könnte, weil ich meinen Träumen entgegengegangen bin und versucht habe, mir wenigstens die meisten davon zu erfüllen? In dieser Situation wünschte ich mir, noch ausreichend Zeit zu haben, um mir genau diese Frage am Ende mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht mit „JA“ beantworten zu können.

Weshalb ich für den heutigen Blogeintrag also die obenstehende Überschrift gewählt habe? Weil wir offensichtlich gerade an einer Weggabelung in unserem Leben stehen. Und außerdem weil die Weihnachtszeit doch auch die beste Zeit ist, um sich die Erfüllung seiner Träume zu wünschen, oder nicht? :o)

Kennt ihr das? Tief in Euch drinnen da schlummern so einige Wünsche und Träume. Die einen sind mal lauter, die anderen mal leiser. Sie wechseln sich munter ab und warten eigentlich nur auf eines. Darauf, dass ihr endlich JA zu ihnen sagt. Kommt Euch das bekannt vor?

Chris und ich hegen da schon seit langem einen sehr sehr großen Wunsch tief in uns drinnen, dem wir vor einiger Zeit auch endlich die Freigabe erteilt haben. Ab Januar darf es los gehen! Und wie witzig. Alles in uns und um uns herum scheint sich ihm zu fügen. Wir spüren förmlich, wie sich alles zu dieser einen großen Wunscherfüllung hinwendet, je näher wir dem gesetzten Zeitpunkt kommen.

Plums! Da ist er. Der eine große Zeigefinger, der da sagt, „Nee, nee, so einfach ist das aber nun auch wieder nicht. Ich habe auch noch ein Wörtchen mitzureden!“. Na, wer sagt das? Das Herz oder der Verstand?

In dem Moment nämlich, in dem ihr Euch für einen Weg entscheidet, passiert plötzlich etwas. Zumindest können wir das gerade sehr genau und mit einem Schmunzeln auf den Lippen in unserem Leben beobachten. In diesem Moment plötzlich, kurios wie es ist, meldet sich völlig unerwartet noch ein anderer Wunschtraum, der bestimmt auch sehr wichtig ist, doch für uns erst einmal nicht soooo viel mit dem Herzen zu tun hat, wie aber der andere, den wir an die erste Stelle gestellt haben. Nein, da kommt plötzlich noch so ein anderer daher, der auch ein Herzenswunsch ist auf der einen Seite, aber für unser Dafürhalten gerne noch ein paar Tage länger warten kann, da der Erste für uns auf alle Fälle viel viel schwerer wiegt. In diesem Moment versucht der Zweitplatzierte uns ins Ohr zu flüstern, dass er aber keine Zeit mehr hat, noch länger auf uns zu warten und dies auch auf ziemlich kräftige Art und Weise mit den von außen an uns herangetragenen Argumenten versucht, es uns weiß zu machen. Dies ist der Moment, an dem wir uns daran erinnern sollten, welcher Wunsch in unserem Leben vor allem tatsächlich Vorrang hat. Aber sowas von!

Der Witz ist nämlich, dass sich der Zweiplatzierte nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen lassen will und unsere Entscheidung noch einmal so richtig versucht, auf den Prüfstand zu stellen. Denn plötzlich kommen da verlockende Angebote von rechts und links, auf die wir ja schon soooo lange gewartet haben und er fängt an, sich die Hände zu reiben: „Hihihihihi, jetzt werden wir doch mal sehen, wer hier den längeren Atem hat!“. Chris und ich müssen grinsen und denken, das gibt es doch nicht! Du entscheidest Dich für das eine und schon kommt das andere, auf das Du auch schon so lange gewartet hast und sagt, hier bin ich, nimm mich! Ist das nicht verrückt? :o)

Zum Glück sind Chris und ich uns einig. Auch wenn der zweite Wunsch mit noch so wunderbar uns zu zwinkernden Augen daher kommt, um uns auf seine Seite zu ziehen. Der Erstplatzierte bleibt, wo er ist. Denn dieser Wunsch ist für uns mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen.

„The greatest Gift of all“ – Foto: © Chris Manteufel

Was sagte MC Rene heute Morgen in seinem Lied <<Mein Leben ist ein Freestyle>>:

„Verkaufe Deine Seele nie für den Kommerz, hör nicht auf den Verstand, nur auf Dein Herz!“

Danke, Rene, genau das werden wir tun und sollte unser Verstand noch so sehr auf die Barrikaden gehen :o)

Hört mal rein, für alle, die auch frei und glücklich wollen sein :oD Denkt daran, 100 % hat man nie ;o)

Eine wunderschöne Vorweihnachtszeit wünschen wir Euch mit der Ruhe, Euch ganz genau darüber im Klaren zu werden,

was ihr Euch vom Herzen her ganz und wahrhaftig wirklich wünscht :o)

Alles Liebe,

Eure Fotografen Chris & Tania

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