Chris und Tania Manteufel

 

Tania und Chris Manteufel Fotos AnsichtenHi, wir sind Tania und Chris.

Fotografie ist unser Leben. Einst ein Traum, heute Wirklichkeit.

Im Oktober 2008 machte sich zunächst Tania als Fotokünstlerin selbständig. Unser Ziel war es von Anfang an, dass auch Chris sich voll und ganz seiner Fotografie widmen könne. Am 01.01.2014 konnten wir dieses Ziel in die Tat umsetzen und sind nun beide hauptberuflich,  freie künstlerisch tätige Fotografen.

Seit Verwirklichung unseres Traums im Jahre 2008 blicken wir zurück auf eine spannende Zeit voller Abenteuer und großer Veränderungen.  Beide hängten wir unsere bis dato ausgeführten Jobs an den Nagel, um gemeinsam unseren weiteren Weg in Selbständigkeit zu gehen. Seinerzeit wusste noch keiner von uns, was selbständig eigentlich wirklich bedeutet. Auch in der Familie oder unter unseren Freunden hatten wir niemanden, den wir dazu befragen konnten. Umso spannender war es, es dennoch zu wagen und seither die volle Verantwortung für jede unserer Entscheidungen selbst zu übernehmen. Entscheidungen, die uns auf unserem Weg bereits bis hier her gebracht haben. Voller Zuversicht und mit Gottvertrauen im Herzen schauen wir nun in Richtung Zukunft und freuen uns auf viele viele weitere großartige Abenteuer.

An dieser Stelle möchten wir unseren aus tiefstem Herzen kommenden Dank dem lieben Gott und all den Menschen aussprechen, denen wir auf unserem bisherigen Weg begegnen durften und die uns durch ihre Art oder prägnanten Worte immer ein ganzes Stück weitergebracht haben. Ganz ganz herzlichen Dank!

Tania Manteufel, gebürtige Schleswig-Holsteinerin

Im Jahre 2000 war ich auf der Suche nach einer Aufgabe, die nicht nur mir, sondern auch anderen Freude bereiten sollte. Zu dieser Zeit arbeitete ich noch in meinem Lehrberuf als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte in einer renommierten Anwaltskanzlei im Hamburger Alsterviertel. Der Job, der mir anfangs noch viel Spaß gemacht hatte, wurde mit der Zeit zunehmend trockener für mich. So erinnerte ich mich daran, dass ich eigentlich immer etwas kreatives machen wollte. Eine intensive Suche nach meiner neuen Aufgabe begann.

Durch einen Traum, den ich während meiner Suche eines Nachts als Antwort auf meine Gebete vom lieben Gott erhielt, kam dann die Fotografie zu mir und ich war sofort begeistert. Lieh mir die Kamera eines Freundes und fing zum ersten Mal an, das, was ich fotografierte, auch wirklich zu „sehen“. 7 lange Jahre der intensiven Auseinandersetzung mit der Fotografie sollten vergehen bis ich bereit war, meine Fotografie als selbständige Fotografin anzubieten.

Ich liebe es die verschiedenen Menschen in all ihren Facetten mit meiner Kamera festzuhalten, sie so zu zeigen, wie sie wirklich sind. Dabei suche ich das Besondere in Jedem darzustellen und glaube fest daran, dass jeder Mensch dieses Besondere in sich trägt. Das Vertrauen geschenkt zu bekommen, dies mit meiner Kamera sichtbar machen zu dürfen, erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und Freude.

Geboren zwischen den Meeren liebte ich schon immer das Meer und träumte bereits als Kind von meiner eigenen kleinen Holzhütte am Strand. Ohne zu wissen, dass mein Weg tatsächlich ans Meer führen würde, begegnete ich Chris 2007 in einem Fotografenforum. Die Liebe zu ihm brachte mich an die Ostsee nach Nordwestmecklenburg, meiner neuen Heimat. Seither kann ich hier auch meine große Liebe zur Natur endlich leben.

Mein ganz herzlicher Dank gilt all den Menschen, die sich bislang vor meine Kamera getraut haben sowie der in meinen Augen ganz großen Fotografin, Inge Techau, die mir seinerzeit und auch jetzt noch Vorbild war und ist. Inge Techau schaffte es stets, das Beste aus den Menschen herauszuholen ohne viele Worte dafür zu verlieren. Und sie war es auch, die mich durch ihre ermutigenden Worte damals darin bestärkte, den Schritt in die Fotografie zu gehen.

Chris Manteufel, gebürtiger Mecklenburger

Mein beruflicher Werdegang führte mich zunächst vom Elektriker zum Optiker. Beide Berufsausbildungen absolvierte ich erfolgreich mit der Gesellenprüfung, um am Ende doch in keinem der beiden Berufe tätig zu sein. Stattdessen landete ich als Quereinsteiger in der Grafikabteilung einer Textildruckerei, die für namhafte Kunden Merchandise-Produkte bedruckt. Durch mein Interesse für Fotografie und Bildbearbeitung konnte ich mir dort über die Jahre eine sehr gute und interessante Position erarbeiten.

Als Kind hatte ich mit Fotografie noch nicht viel am Hut. Lediglich durch meinen Vater, der gerne und oft die Familie fotografierte, wusste ich, dass es so etwas wie eine Kamera überhaupt gibt. Erst mit 21 begann ich mich selbst für die Fotografie zu interessieren und wünschte mir zu Weihnachten eine eigene kleine Kamera. Meine Liebe dazu war erwacht.

An der Ostsee aufgewachsen, liebe ich seit ich denken kann das Meer und die Natur. Zu verdanken habe ich diese Liebe meinem Vater, der mich schon sehr früh in meiner Kindheit viel und gern zu langen Spaziergängen am Strand mitgenommen hatte. Als ich größer war, machte ich mich dann regelmäßig allein auf, stundenlang an der Küste entlang zu laufen. Dies brachte mich später auch dazu, meine Liebe zur Natur mit meiner Kamera festzuhalten.

Mir ist noch im Kopf, dass mein Vater eines Tages meine Bilder betrachtete und fragte, ob ich damit nicht auch mal Geld verdienen möchte. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich längst noch nicht daran, aus meinem Hobby einen Beruf zu machen. Umso schöner finde ich heute den Gedanken, dass mein Vater es damals vielleicht schon wusste.

Die Begegnung mit Tania machte die Kombination perfekt. Nur Fotografen können verstehen, wie man stundenlang damit beschäftigt sein kann, die Biene auf der Blume zu fotografieren.

Tania und Chris Manteufel, freie künstlerisch tätige Fotografen

Beide denken wir, dass der Grundstein für unseren Weg bereits in unserer Kindheit gelegt worden ist. _HUM5596-venus-boticelli-kachel-by-tania-manteufelBeide haben wir in unserer Kindheit immer sehr viel und gerne gemalt. Nie aus der Fantasie heraus, sondern immer die Dinge, die wir sahen, von Kinder- und Comicfiguren über Menschen bis hin zu Tieren und der Natur. Beide hatten wir das Glück, die Dinge, die wir sahen, unserer Vorlage nach zu Papier oder auf andere Materialien bringen zu können. Noch heute erinnert sich Tania in diesem Zusammenhang gerne mit einem Lächeln an eine Situation zurück als sie und ihre Mitschüler einmal im Biologieunterricht das Haar, das wir uns unter dem Mikroskop anschauten, aufmalen sollten. Mit Freude malte ich das Haar samt Wurzel und Kopfhautstück vollflächig auf das gesamte A4-Blatt während meine Mitschüler es in der Größe des Objektträgers zu Papier brachten. Als unser Lehrer zu mir kam und meine Zeichnung sah, sagte er zu mir: „Ja, Du solltest etwas mit Kunst machen“. Für diesen Satz bin ich ihm noch heute sehr sehr dankbar.

Die Fähigkeit, die Dinge so zu sehen, wie sie sind, kommt uns heute in unserer Fotografie zugute. Heute halten wir das, was wir  sehen, nicht mit Bleistift oder Pinsel fest, sondern mithilfe unserer Kameras und unserer darauffolgenden digitalen Bildbearbeitung, welche uns immer wieder neue ungeahnte Möglichkeiten eröffnet, unseren Bildern den Ausdruck zu verleihen, den wir nicht nur mit unseren Augen, sondern auch mit unseren Herzen gesehen haben.

Auch nach unserer langjährigen autodidaktischen Selbsterarbeitung unserer Fotografie bleibt unser Drang nach ständiger Weiterentwicklung unserer eigenen fotografischen Fähigkeiten bis heute ungestillt und dies soll auch in Zukunft so bleiben. Wir freuen uns, stets offen für Neues zu sein und stellen uns dankbar immer wieder gerne neuen Herausforderungen, um weiter daran wachsen zu können.

_HUM4269a-kuenstlerische-unterwasserfotografie-tania-manteufelDen Mut aufzubringen, von Anfang an unserem Herzen auf unserem eigenen Weg zu folgen, lies uns offen dafür bleiben, uns unseren eigenen Blick zu erarbeiten.

Künstlerisch tätig zu sein, bedeutet für uns, rein nach unserem Gefühl zu arbeiten und uns für die jeweilige Arbeit immer auch in einem bestimmten kreativen Fluss befinden zu müssen.

Kunst ist für uns jedoch ein Wort, das wir bezogen auf unsere Arbeiten immer auch gerne etwas kleiner schreiben, da Kunst auch immer im Auge des Betrachters liegt. Erhalten wir jedoch die Rückmeldung eines Betrachters oder einer Betrachterin, sie oder ihn mit unseren Arbeiten in einer Form berührt und glücklich gemacht zu haben, ist uns dies das größte Geschenk und erfüllt uns mit großer Dankbarkeit und Demut.

Einer klassischen dreijährigen Fotografenhandwerksausbildung sind wir nicht nachgegangen und haben auch kein Fotografiestudium absolviert. Unsere Lehrer waren stets und sind nach wie vor der liebe Gott, das Leben, die Natur, Flora und Fauna sowie die Menschen, die uns täglich begegnen.

Beide sind wir glücklich miteinander verheiratet und dankbare Eltern eines wunderbaren Sohnes. Wir lieben das Leben, die Fotografie, das Meer, gutes Essen und Irland. Das wichtigste neben unserer Liebe zur Fotografie ist für uns, wertvolle Lebenszeit mit unserer Familie zu genießen.